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Binnenländische Lage, die Bodenständigkeit des Volkes, ließen die Westfalen
Fischessern werden. Da Seefisch nicht besonders frisch zu kaufen war, als getrockneter
Stockfisch nicht besonders delikat mundete, griff man auf Süßwasserfische
zurück. Aale, Forellen, Karpfen, Hechte und andere Fische bevölkerten
scharenweise Teiche und Bäche, und selbst die heute so selten gewordenen
Krebse gab es in Mengen.
ie Fische wurden blau gekocht oder nach Art der Müllerin gebraten. Die
Krebse kochte man nur im Ganzen. Eine Ausnahme bildeten die Heringe, die, in
großen Salzfässern gelagert, über den Rhein zu uns kamen. Sie wurden in
eine Marinade eingelegt und waren freitags in jedem "Tante-Emma"
-Laden zu haben. Doch legte man sie auch zu Hause selbst ein. Da sie häufig
zu den Eintöpfen gegessen wurden, kaufte man sie nicht stück-, sondern
kiloweise ein.
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Ruhrgebiet und in den Orten nahe des Rheins werden in den Monaten mit
"r" häufig Muscheln zubereitet. Fast jede Wirtschaft hat dann ein
Schild draußen vor der Tür "Heute frische Muscheln", um die Kunden
anzulocken.
hre Zubereitung ist zwar einfach, aber dennoch zeitaufwendig, und so bedient
man sich gerne des Angebotes der Gaststätten.
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